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Das Foto zeigt das duraBASt-Gelände am Autobahnkreuz Köln-Ost

Areal

Das Gelände liegt im Autobahnkreuz Köln-Ost (BAB A3/A4). Das gesamte Gelände hat eine Grundfläche von rund 25.000 Quadratmetern und eine Gesamtlänge von gut einem Kilometer. Dort sind unterschiedliche Brückenbauwerke, eine tunnelähnliche Situation unter einer Brücke, Lärmschutzwände und Entwässerungsanlagen vorhanden sowie freie Streckenabschnitte. Damit stellt das Areal eine umfängliche Miniatur der heutigen Straßenverkehrsinfrastruktur und des unmittelbaren Straßenraums dar.

Die räumliche Nähe zur BASt und zur Metropolregion Köln/Bonn fördert die Vernetzung mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Industrie und Politik.

Untersuchungs- und Demonstrationsstrecken

Die duraBASt-Demonstrations- und Untersuchungsstrecken befinden sich im zentralen Teil des Areals, zusätzlich befinden sich drei weitere Demonstratorstrecken im Nordteil. Die zur Verfügung stehenden Flächen sind so aufgebaut, dass einzelne Abschnitte unabhängig voneinander betrieben werden können. Es stehen Flächen mit einer maximalen Länge von rund 100 Metern und einer Breite von vier und fünf Metern für Demonstrationen und Untersuchungen zur Verfügung.

MLS30 auf dem duraBASt

Die Demonstrations- und Untersuchungsstrecken auf dem duraBASt werden unter realitätsnahen Bedingungen im Maßstab 1:1 mit handelsüblichen Straßenbaumaschinen eingebaut und können nachfolgend belastet werden. Die Untersuchungen unterliegen der realen Witterung. Die Verkehrsbelastungen erfolgen zeitraffend mit dem BASt-eigenen Mobile Load Simulator (MLS30).

Das Verhalten der zu untersuchenden Straßenkonstruktionen wird mittels eingebetteter Sensorik überwacht und in regelmäßigen Abständen mit zerstörungsfreien Messmethoden (Falling Weight Deflectometer, Georadar, Zustandserfassung) geprüft. Abschließend sind Untersuchungen mittels zerstörender Methoden zur finalen Validierung und Bewertung möglich.

Zurzeit werden im Rahmen von Projekten innovative Straßenkonstruktionen getestet, die im Zuge des Forschungsprogramms „Straße im 21. Jahrhundert“ sowie von Industriepartnern entwickelt worden sind.

Mit dem duraBASt vergrößern sich die Chancen für eine erfolgreiche und zügige Überführung von Innovationen in die Baupraxis und somit eine nachhaltige Anpassung der Straßenverkehrsinfrastruktur an die zukünftigen Herausforderungen. Die erfolgreiche Untersuchung von Innovationen oder Demonstration innovativer Bauvorhaben bildet die Eingangstür für die Anwendung dieser neuen Technologien im Straßennetz. Diese Möglichkeiten können in gleicher Weise auch von der Industrie genutzt werden, um eigene innovative Lösungen zu realisieren und zu testen.

Weitere Informationen finden Sie unter Demonstratoren & Untersuchungen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie Ihre Ideen untersuchen lassen wollen.

Referenzstrecken

Die Erfassung des Zustands der Fahrbahnoberflächen von Bundesfernstraßen erfolgt in Deutschland im regelmäßigen Turnus mit schnellfahrenden Messfahrzeugen. Zentrale Aufgabe der BASt ist hierbei die Koordinierung und Überwachung dieses bundesweiten Erfassungsprozesses.

Für die Qualitätssicherung bei der Zulassung von Messsystemen und -fahrzeugen stehen auf dem duraBASt Referenzflächen mit definierten Merkmalen und Oberflächeneigenschaften – wie Ebenheit, Griffigkeit, Textur, Substanzmerkmale (Oberfläche) – zur Verfügung. Die (mess)technischen Eigenschaften der Messsysteme und der Messfahrzeuge werden hier überprüft.

Die Referenzstrecken werden zudem für die Weiterentwicklung von Messsystemen für die Zustandserfassung der Fahrbahnoberflächen von Bundesfernstraßen genutzt.

Weitere Informationen unter Referenzstrecken.