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Bau des duraBASt

Spatenstich im Juni 2015 Spatenstich im Juni 2015

Der lang verfolgte Wunsch der BASt, ein neues großflächiges Versuchsgelände zu schaffen, wurde im Verlauf des Jahres 2013 konkret: Zusammen mit dem BMVI und dem Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) wurde der Entschluss gefasst, ein Areal zu errichten, auf dem eine Referenzstrecke für die Straßenzustandserfassung (ZEB) und verschiedene Versuchsflächen für die Untersuchung neuer Ideen im Straßenbau realisiert werden sollte. Eine bisher ungenutzte Fläche im Autobahnkreuz Köln-Ost (BAB A3/A4) erwies sich als geeigneter Standort.

Der offizielle Baubeginn des duraBASt erfolgte am 3. Juni 2015 mit einem Spatenstich.

Aufgrund anderweitiger, zwischenzeitlich verworfener Nutzungskonzepte für das ausgewählte Areal mussten ausgedehnte Erkundungen durchgeführt, Bauwerke und Leitungen an die neuen Bedürfnisse angepasst und das Gelände mit Dammschüttungen und Stützwänden neu modelliert werden, bevor mit der eigentlichen Errichtung der Versuchseinrichtung begonnen werden konnte. Diese selbst wiederum stellte höchste Anforderungen an die ausführenden Baufirmen und die von ihnen zu liefernde Ausführungsqualität.

So waren insbesondere an den Referenzstrecken Quer- und Längsneigungen zu verwirklichen, die die Maschinentechnik und den Ideenreichtum der Beschäftigten herausforderten. Zudem waren alle Profile mit 3D-Lasermessungen abzunehmen. Die im zentralen Bereich eingerichteten Flächen von insgesamt 4.300 Quadratmetern für Demonstratoren und Untersuchungseinbauten wurden mit verschiedenartiger Sensorik ausgestattet, deren Daten über weitreichende Kabelkanäle von den Arbeitsplätzen im zentral gelegenen Betriebsgebäude abgerufen werden können.

Von dem neu errichteten Betriebsgebäude werden die Untersuchungen und Prüfungen gesteuert. Integriert ist ein Besucherraum, indem das Areal mit seinen Möglichkeiten sowie die einzelnen auf dem duraBASt realisierten Projekte vorgestellt und Arbeitssitzungen abgehalten werden können.

Zwischen allen Versuchseinrichtungen wurden Nebenflächen zum Parken, Beschleunigen und Verzögern vor und nach Messfahrten auf den verschiedenen Abschnitten sowie Fahrzeugrückhaltesysteme aus Stahl und Beton zum Schutz der dort Tätigen vorgesehen. Abschließend wurde das Areal an das öffentliche Strom-, Wasser- und Telekommunikationsnetz angeschlossen und das Areal eingefriedet.

Am 18. Oktober 2017 wurde das duraBASt vor mehr als 130 nationalen und internationalen Gästen aus Forschung, Politik, Verwaltung, Hochschulen und Industrie eröffnet.